Tom Cruise and Katie Holmes’ Daughter Suri Grabs Part in Modern Shakespeare Adaptation

Tom Cruise and Katie Holmes‘ daughter Suri Noelle is joining the family business … because she just booked a part in a modern Shakespeare adaptation in Scotland.

Suri — who stopped using her “Cruise” surname back in 2024 — and a group of other students at Carnegie Mellon University are headed across the pond to perform “Midsummer!” … a modern-verse translation of “A Midsummer Night’s Dream.”

The play will blend “Appalachian folk and house music, queer liberation, and Pittsburgh’s industrial aesthetic.” Despite the obviously American elements included in the work, the play will run throughout the Edinburgh Festival Fringe next month … with performances every day at 12:30 PM.

There are a couple of stateside performances before the cast heads off to Scotland … with shows on July 31 and August 1 set to go down at the Trust Arts Education Center’s Peirce Studio in Pittsburgh.

Suri is studying music theater at CMU after starring in her high school’s production of “The Addams Family” musical. Earlier reports indicated she was looking at a fashion degree … but it seems the acting bug is a genetic trait.

Unclear if her famous father plans to go see her perform — the two are notably estranged … but we have a feeling Katie will make the trek.

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Break a leg, Suri!

Released in 1957, this song carried the sound of youth, freedom, and heartbreak all at once… Yet even in 2026, its rhythm still feels alive in ways many modern songs never will.

Chapter 1: The Sound of Youth Breaking Free

When Buddy Holly released “That’ll Be the Day” in 1957, rock and roll wasn’t just music—it was a cultural shift. Teenagers were discovering a sound that felt rebellious, emotional, and entirely their own.

Holly didn’t fit the typical image of a rock star. With his glasses and reserved presence, he looked ordinary—but the moment the music began, that image disappeared.

“He didn’t look like a revolution. He sounded like one.”

Tom Cruise and Katie Holmes - Before The Split
Tom Cruise and Katie Holmes – Before The Split

Driven by bright guitar rhythms and effortless energy, the song captured the restless optimism of a postwar generation. Beneath its catchy melody, however, lived something deeper—a quiet fear of heartbreak wrapped in confidence.

Unlike earlier polished performers, Holly’s voice felt real. He balanced vulnerability with charm, making listeners feel every lyric without losing the joy of the rhythm.

Backed by The Crickets, he created a sound that was simple, clean, and unforgettable—proving that authenticity could outshine complexity.

Chapter 2: Watch the Video Here →

Decades later, “That’ll Be the Day” still carries the pulse of something timeless.

Peter Schilling
Peter Schilling

“Great songs don’t age—they wait for new hearts to discover them.”

The track helped shape the future of rock, influencing bands like The Beatles, who admired Holly’s songwriting and even drew inspiration for their name from his group.

There’s also a quiet poignancy to the song today. Knowing how brief Holly’s career was, the recording feels like youth frozen in time—full of promise, energy, and possibilities that were never fully realized.

Yet that unfinished story only strengthens its impact.

The song’s simplicity remains its greatest power. No overproduction. No excess. Just melody, rhythm, and emotion—pure and direct.

ROLLING STONE Badge
ROLLING STONE Badge

Even now, it feels alive. It feels immediate.

Because at its core, “That’ll Be the Day” isn’t just about young love—it’s about belief. The kind of belief that music, in its purest form, can capture a moment and make it last forever.

Peter Schillings EM-Hymne: So klingt das „Major Tom“-Cover seiner Tochter Janina

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Peter Schilling Foto: Getty Images. Peter Bischoff. All rights reserved.

Clueso
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Es gibt noch mindestens 15 Fragen über Falco, die in diesem Artikel ganz bestimmt nicht beantwortet werden. Hier sind schon mal fünf davon: Was war er so für ein Mensch? Fand er sich selbst lustig? War er mit dem monströsen dänischen Model Brigitte Nielsen im Bett oder nicht? Warum genau gingen die Vertragsverhandlungen mit dem New Yorker New-Wave-Baron Seymour Stein in die Hose? Und hätte Falco seinen kanonischen Ruf als einziger österreichischer Pop-Weltstar aller Zeiten vielleicht ganz kaputt gekriegt, wenn er heute noch leben würde?

Aus dem Video zu „Rock Me Amadeus“
Aus dem Video zu „Rock Me Amadeus“

„Vor allem die Österreicher haben alle darauf gewartet, mich sterben zu sehen, nach dem Motto: mit wehenden Fahnen auf den Zentralfriedhof‘, sagte Falco im Dezember 1986 in einem Interview mit dem „Musikexpress“, als die Nach-Amadeus-Platte „Emotional“ erschien. „Das liegt so an dem sozialen Gefüge und den österreichischen Journalisten, die nie, wie in Amerika oder England, mit den Stars befreundet sein könnten… Menschlich wirst du für diese Herren erst mit dem Tode.“

Sicher war Falco brillant gelaunt, als er das sagte. Man findet solche Sprüche haufenweise in seinem Repertoire, denn wenn er schon den Star spielte, dann musste der Tod logischerweise sein Buddy sein – in letzter Konsequenz bis in den posthum veröffentlichten Song „Out Of The Dark“ hinein, in dem er das noch mal gesungen hatte: „Muss ich denn sterben, um zu leben?“ Als er kurz danach in der Dominikanischen Republik im Mitsubishi mit einem Bus zusammen stieß, war das ja auch kein großer Abgang, sondern mehr das, was in Polizeiberichten „Disco-Unfall“ genannt wird.

Morbide Wien-Touristenstimmung

Die weniger brillanten Wintertage sind freilich die bessere Zeit, um in die zartbitter morbide Wien-Touristenstimmung zu kommen und schön auf den Zentralfriedhof zu gehen. Laut Lageplan ist die Gruppe 40 im westlichen Teil für „Ehrengräber und Bombenopfer“ bestimmt — auf den Pfosten eines der gefächerten Wegweiser hat tatsächlich jemand mit blauem Stift „Falco“ geschrieben, einen Pfeil daneben gemalt, aber keiner würde ernsthaft erwarten, dass hier so viel los sein könnte wie bei Jim Morrison. Das coolere Prominentenviertel mit Beethoven, Schubert, Schönberg, Curd Jürgens und dem Mozart-Denkmal war halt schon voll, Falco liegt im neuen, noch ziemlich dünn besiedelten Ehrenhain mit Kapellmeistern, Volksschauspielern, Wienerlieder-Interpreten und Paul Kont, dem laut Steinaufschrift „Schöpfer der dritten Tonalität“.

Immerhin haben sie nur neben Falcos Grab einen kleinen Extra-Gehweg ins Gras gepflastert. Es ist ein seltsames Ensemble, das von weitem mehr wie das Industriedenkmal einer Kleinstadt aussieht: der hohe, blank polierte Obelisk mit dem letzten offiziellen Falco-Logo, daneben der kleine, hutzelige Stein mit den Lebensdaten und dem Taufnamen, dazwischen die riesige halbrunde Plexiglasscheibe, darauf das Batman-Umhangfoto vom „Nachtflug“-Plattencover und, zu allem Überfluss, eine Auswahl von Songtiteln. Labelübergreifend, falls es jemanden interessiert. Und wenn man sich dann flapsig fragt, wieviele verschiedene Menschen hier eigentlich begraben sind, dann hat man die mutmaßliche Messsage dieses Arrangements schon getroffen. Hier liegt der Charakter Falco, hier liegt der Mensch Hans Hölzel. Wem das als abgedroschene popkulturelle Dialektik erscheint, diese im Grunde so triviale Unterscheidung zwischen Künstlerperson und Kunstfigur, der dürfte sich ausgesprochen wundern, wie zielsicher alle Freunde und Mitarbeiter auf diese Spaltung zu sprechen kommen, sobald sie sich ein wenig an Falco erinnern.

„Die Stimme, die ein Jahrzehnt auf den Punkt brachte“

Falco bei einem Live-Auftritt in der Sendung „Formel Eins“
Falco bei einem Live-Auftritt in der Sendung „Formel Eins“

Wahrscheinlich war er dankbar für jeden, der vom privaten Falco gar nichts wissen wollte – die meisten meinten eh den anderen, der immer „because“ und nie „weil“ sagte. Die Zeitschrift „Tempo“ meinte ihn, „die Stimme, die ein Jahrzehnt auf den Punkt brachte: hektisch und trotzdem gelangweilt“, im Achtziger-Sonderheft, in dem Falcos 1982-er Debüt „Einzelhaft“ zur sechsundneunzigsrwichtigsten Platte des Jahrzehnts gewählt wurde – Bowie war auch nur auf 50. „Hier ist ein Interpret mit sich selbst und mit einer ganzen Region identisch“, schrieb Heinz Rudolf Kunze 1986 als Gastautor der „Vogue“ und bezog sich auf den „Kommissar“, „eine mürbe, ironische Koks-Feier mit unwiderstehlichem Refrain, dargeboten als Rap mit böhmisch-jiddischem Zungenschlag.“

Darüber gehen die Meinungen auseinander: Viele sehen gerade Falcos kosmopolite, weltmännische Züge mit als Grund für den internationalen Erfolg-andere sagen mit etwas mehr Recht, dass ein auf Englisch rappender Österreicher dadurch ja noch viel österreichischer wird, als er sowieso schon ist. Wie die Verschmelzung von James Bond mit seinem eigenen europäisch-barbarischen Bösewicht-Gegner muss der anzugtragende Amadeus-Falco auf die Amerikaner gewirkt haben. Und bei allem Respekt: Mehr als eine schrille Novelty-Figur war er ihnen wohl nicht. Der US-Rolling Stone bezeichnete ihn noch 1998 im Nachruf als „two-hit wonder“ und hatte in der Original-Rezension zum Hitalbum „Falco 3“ angemerkt, man solle die Import-Export-Beschränkungen zwischen den USA und Österreich vielleicht doch verschärfen.

Im Frühjahr 1986, bei der improvisierten Feier zur US-Nummer-eins, sei Falco —wie mehrfach verbürgt ist — auffallend betrübt gewesen. Wie es denn jetzt weitergehen solle, nachdem der Triumph nie mehr zu toppen sei, habe er verzweifelt gefragt – Nummer römisch eins könne man ja nicht werden. Er hatte völlig recht: Danach kam nichts Besseres mehr, höchstens Schlimmeres. Es stellte sich schlicht heraus, dass Hans Falco Hölzel, entgegen der eigenen Vermutung, gar nicht so sehr viel größer als das Leben war – plötzlich war es genau umgekehrt, plötzlich war ihm sein Leben zu groß. Ist das Ziggy Stardust, the rise and fall, der Mythos von einem, der sich an der Sonne verbrannt hat, die typische, tragische Geschichte?

Falco konnte immer sehr dramatisch sein

„Das ist tatsächlich so. Das ist eine äußerst tragische Geschichte“, sagt Bernhard Rabitsch. „Falco konnte schon immer sehr dramatisch sein, wenn ihm etwas über die Leber gelaufen war. Wenn ihn zum Beispiel eine Frau verlassen hat, dann hat er gleich den totalen Weltschmerz gehabt. Oder als er damals mit dem .Kommissar‘ so schlagartig berühmt wurde: Da ist er länger auf Promotiontour gegangen und rumgeschickt worden, fast ein Jahr lang war er weg. Als ich ihn dann zum ersten Mal wiedergesehen habe… also, gut ist es ihm nicht gegangen.“

Auf dem Sofa im Tonstudio von Bernhards Bruder Thomas hat eben noch der deutsche Ambient-Experimentalist Hans-Joachim Roedelius gesessen, doch jetzt, kurz nach Mitternacht, räumen die zwei markigen Rabitschs aus Wien-Ottakring ihre aktuellen Musikprojekte für einen Moment vom Couchtisch. Mit Falco haben sie schon Ende der 70er Jahre zusammengespielt, Thomas im Zappa- und Hippie-benachbarten Rocktheater Hallucination Company, Bernhard in der notorischen Tanzband Spinning Wheel, beide bei Drahdiwaberl. Als Falco eine Gruppe brauchte, um für die ersten Soloalben zu touren, stand Thomas Rabitsch am Keyboard, Bernhard Rabitsch spielte Trompete. 1993, bei seiner letzten großen Tour, waren sie immer noch dabei. Angeblich hasste Falco es, mit Leuten aufzutreten, die er nicht sehr gut kannte. Als ein Veranstalter ihm die Begleitband des Rock-Opernsängers Peter Hofmann unterjubeln wollte, schaute er nur kurz verächtlich.

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Hans oder Hansi hätten sie ihn immer genannt, bis zum Schluss, meint Bernhard. Es ist sicher keine Absicht, aber wenn sie heute von ihm erzählen, sagen auch die Rabitsch-Brüder meistens Falco. Den Künstlernamen hatte er noch nicht mal, als Bernhard Rabitsch dem 19-jährigen Hölzel in der Jazzabteilung des Wiener Konservatoriums begegnete. Länger als ein halbes Jahr habe Falcos Bass-Studium nicht gedauert, aber erinnern kann Rabitsch sich bestens an den Vogel. „Er war ein auffälliger Typ. In jeder Szene, in der er sich bewegt hat, hat er sich perfekt adjustiert. Auf dem Konservatorium kam er so Beatnik ähnlich daher, mit einem langen Ledermantel und einer Pullman-Kappe. Wenn man ihn sah, dachte man sich: Genau so muss ein Jazz-Bassist aussehen! Bei der Hallucination Company kam er dann immer im gestreiften Anzug und mit Hut. Und egal, wieviel die verdient haben: Er ist immer mit dem Taxi zum Gig gefahren. Zu Hause hatte er nicht mal fließend Wasser, und der Hausmeister musste einem nachts mit der Taschenlampe leuchten, weil es im Treppenhaus kein Licht gab. Aber die Wohnung selbst war komplett gestylt, mit hippem Zeug an den Wänden. „Heroes“ von David Bowie lief, und er sagte immer: „Das ist es! Das ist es!“.

Spinning Wheel spielten in Wintersport-Orten und Hotelbars, und die Kollegen merkten bald, dass der junge Falco die Mucke keineswegs als lästigen Job spürte: Die Bühnen und die Aufmerksamkeit waren ja echt, und seinem Darstellungstrieb stand hier weniger im Weg als bei der besonders wertvollen Hallucination Company, wo er nicht ans Mikrofon durfte. Während Rabitsch und die anderen ihre Bee Gees und Stevie Wonder so adäquat wie möglich sangen, verwandelte Falco jeden Leadgesang in einen widerspruchslosen Falco. Aus dem Spinning Wheel-Programm stammt-später schrieb er ja nur noch Texte – eine der wenigen überlieferten Hölzel-Kompositionen: „Chance To Dance“, ein Disco-Funk-Song mit Eunuchen-Chor, Boney M.-Synthesizer. Und einem schnippischen Nonsens-Sprechgesang, der ganz übereifrig beweist, dass der Sänger Hans Hölzel, genannt Faico, mit 21 längst bereit war.

Falco bei einem Live-Auftritt in der Sendung „Formel Eins“

Mit 24 hatte er, im Team mit dem schlauen Produzenten Robert Ponger, den „Kommissar“. „Spinning Wheel mussten in München noch einen Vertrag erfüllen“, erzählt Bernhard Rabitsch, „und da hat Falco gesagt: ,Okay, den spiel ich noch mit.‘ Da war die Single in Österreich schon Nummer eins. Als Tanzband musste man damals immer eine Floor Show haben, eine Mitternachtsshow mit Kabarett-Einlagen, und sein Act war eben, dass er mit uns den ‚Kommissar‘ gesungen hat. Und da kam ein Münchener Zuschauer und sagte zu mir: ,Euer Bassist sieht aus wie Falco, singt wie Falco – aber so gut wie das Original ist er nicht!’“ Wer und wie das Original war: Heute, beim Resümee über gut zehn Jahre Tour mit Falco, wissen die Rabitschs das selbst nicht genau. Thomas zeigt Backstage-Filme von einem Konzert in Salzburg 1993, als sie auf der „!Nachtflug“-Tour die kleineren Hallen aus der Frühzeit wiedersahen. Mit dem Pappbecher sitzt Falco in der Runde, lacht über die Witze fremder Leute, neben sich den Zwarer, den damaligen Präsidenten des Wiener Biker-Clubs „Outsiders“, der eine Zeit lang sein persönlicher Roadie war. „Hier war er völlig entspannt“, sagt Rabitsch. „Auf der 1985-er Tour war er noch anders, da war er mehr in der Schablone drin. Da war er halt der Falco, und man hatte es sehr schwer mit ihm.“

Verfolgungswahn

Arrogant und unnahbar waren der Charakter Falco und der arme kleine Hölzel sicher aus ganz unterschiedlichen Gründen: Der Star lebte 1985 schon im grundnatürlichen Verfolgungswahn, dass alle nur auf sein Geld spechteten. Er umgab sich mit reichen Wiener Bürgersöhnen, denn die brauchten bei ihm nicht zu schnorren. Er aß bei Oswald & Kalb, das konnten die alten Freunde sich nicht leisten, und nach dem Konzert kam der Chauffeur und nahm ihn ins Hotel mit. Und ob Falco dort ein Girl küsste, Kokain benutzte oder Schnaps trank, stand dann drei Tage später in der Zeitung.

Falco (1957 – 1998)
Falco (1957 – 1998)

„Der Hans war das, was man einen Quartalsäufer nennt“, sagt Thomas Rabitsch. „Drei Monate bist du komplett trocken, und wenn du dann einmal am Glas nippst, kippst du um und hörst die nächsten zwei Wochen nicht mehr auf. Und dann wieder Mineralwasser. Die Mineralwasserzeit war immer höchst angenehm, weil er da ein völlig klarer Mensch war, mit dem man irrsinnig gut arbeiten konnte.“

Als Rabitsch mit Falco 1995 hier im Studio arbeitete, der Umzug in die Dominikanische Republik wurde schon diskutiert, entschuldigte sich der Sänger kurz, um am Würstlstand vor der Tür Zigaretten zu holen. Später kam heraus, dass ihm dort ein paar Fans begegnet waren, die nicht wussten, dass Mineralwasserzeit war, und ihn zu einem Sekt einluden. Drei Stunden wartete Rabitsch auf Falco. Der war bei der Rückkehr derart sprach- und orientierungslos, dass die Mutter kommen und ihn heimbringen musste.

Es ist erstaunlich, wie offen die alten Freunde, die Falco garantiert nichts Böses wollen, über solche Sachen sprechen. Weil das halt Berufskrankheiten und Pendelausschläge eines exzentrischen Wesens waren. Weil es ja immer auch exzellente Zeiten gab, und vielleicht auch, weil Falco seit dem „Kommissar“ sogar zu den ältesten Komplizen einen derartigen Sicherheitsabstand aufgebaut hatte, dass bis auf ein, zwei Auserwählte sowieso keiner mehr das Gefühl bekam, ihm besonders nahe zu stehen.

Falco stürzt zurück auf die Erde

Trotzdem erinnert sich Thomas Rabitsch an so einen Moment, der mit Falcos erstem Total-Nullpunkt zusammenfiel. Im Herbst 1988 war die Band auf Tour für das abgestürzte „Wiener Blut“-Album, hatte gerade in Oldenburg gespielt, als der Veranstalter alle restlichen Europa-Konzerte mangels Vorverkauf abblies. Zwei Jahre nach Amadeus. „Wir saßen die ganze Nacht im Hotelzimmer“, erzählt Rabitsch, „und das war das erste Mal nach fünf Jahren, dass ich wieder normal mit ihm reden konnte. Vorher war er in einer anderen Welt gewesen, ständig umringt. Er hat zu mir gesagt: ,Ich weiß nicht, was ich machen soll – die Leute erwarten von mir immer den Falco, und ich würde doch so gerne ganz andere Sachen machen.‘ – Schau den Peter Gabriel an, hab ich gesagt, und er: ,Nein, bei mir geht das nicht.’“

Kurz vor seinem Tod, als Falco die später als Vermächtnis veröffentlic…

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